"Heute kann die Welt nicht mehr untergehen, denn in Australien ist es schon morgen...!"

Mi

12

Aug

2009

-> Alice Springs -> Yulura

 

Der Ayers Rock – DAS Wahrzeichen Australiens. Endlich sollten wir ihn zu Gesicht bekommen. Wir hatten lange hin und her überlegt, ob es sich denn lohnt, die insgesamt 3000 km Umweg ins Inland zu machen, um Australiens Sensation schlechthin zu sehen. War er die Reise wert?

 

Einst beschrieb B. Bryson in seinem Buch „Frühstück mit Kängurus“ (sehr zu empfehlen, für alle die mal nach Australien wollen!) seine Gefühlslage, als er die 1400km schnurgerade Strecke auf dem Stuart Highway von Darwin zum Uluru entlang fuhr: einerseits  erwähnte er die aufkeimende Sehnsucht nach diesem unglaublichen Felsklotz mitten im Nirgendwo, andererseits hat man ihn auch schon fast über! Warum das so ist? Überall, bereits ab Darwin, sieht man das Wahrzeichen auf Postkarten, Schildern, Souvenirs… und ist trotzdem noch so weit entfernt! Und die Zeit vergeht so langsam und man meint schier nicht von der Stelle zu kommen.

 

Und dann ist es endlich soweit! In Alice Springs, der größte Ort in Central Australia, haben wir noch einmal einen kurzen Zwischenstopp zum Auftanken und Übernachten gemacht. Am Campingplatz hatten wir die Chance, beim Sunset viele kleine Cliff-Wallabies zu beobachten, die sich bei Sonnenuntergang den steilen Felsvorsprung heruntertrauten. Wir konnten sie füttern und sogar streicheln. Unglaublich, wie zahm die waren!

Schnurstracks ging unsere Route am nächsten Morgen weiter. Euphorisch erkannten wir dann zum ersten Mal in 100 km Entfernung den Ayers Rock und waren wie gebannt! All die Strapazen der letzten Tage waren wie weggeblasen und unsere gesamte Aufmerksamkeit galt nur noch diesem großen Stein, der zum Greifen nahe war (aber doch eben noch 100 km weit weg)!

 

Das Gebiet um den Monolithen Ayers Rock wird von den Einheimischen als Uluru bezeichnet. In 50km Entfernung liegt noch eine Ansammlung von etwa 30 dieser runden Felsbrocken, die Olgas, die die Aboriginies als Kata Tjutu bezeichnen. Beide liegen in einem Nationalpark, für den man pro Nase $25 Eintritt zahlen muss, um drei Tage dort verbringen zu dürfen.

 

Unser Campingplatz befand sich in dem Urlaubsort Yulara, der eigens für den Tourismus geschaffen wurde. Hier findet man jegliche Unterkünfte von Low-Budget-Camping, über Mittelklassehotels bis hin Luxusferienhäusern – für jeden Geldbeutel etwas.

Abends fuhren wir nochmals zu den Olgas, um den Tag einen gebührenden Abschluss zu verleihen. Wir genossen die atemberaubende Atmosphäre und hielten uns einfach nur fest im Arm.

 

Es war echt schön, endlich angekommen zu sein…!

 

© Kati

 

...weitere Bilder unter: Pics -> Galerie -> Ayers Rock / Uluru

 

Trackback-Url für diesen Artikel


Trackbacks / Pingbacks: 0

Kommentar schreiben

0 Kommentare

  • loading
Newsletter

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.