"Heute kann die Welt nicht mehr untergehen, denn in Australien ist es schon morgen...!"

So

23

Aug

2009

Cape Tribulation

 

Cape Tribulation – „Where the reef meets the rainforest“. Klingt traumhaft, ist es auch!

 

Der Weg dorthin war hingegen eher nervenaufreibend (laut Kati) bzw. geil (laut Kai), da er eher schlecht als recht ausgeschildert war.

Ab und an fand man auf dieser 4WD-Strecke, die diesen Titel wirklich zu Recht verdient hat, nämlich nur ein handgemaltes Hinweisschild eines verärgerten Anwohners, der endlich die vielen Besucher loswerden wollte.

 

Nun gut, das sollte allerdings nicht davon abhalten, die angeblich schönsten Strände Australiens zu entdecken! Um ehrlich zu sein ist Cape Tribulation ein reines Touristendomizil! Eine gut geteerte Straße mit vielen Campingplätzen und Backpackershostels, die um die Wette prahlen, wer denn nun die beste Lage in der Region hat. Dazu einige Cafés und sage und schreibe eine Tankstelle! Das Gebiet um Cape Trib ist nämlich Naturschutzgebiet – und auf die engen Straßen passen eh keine Tanklaster!

Warum heißt das ganze eigentlich Cape Tribulation? Als damals James Cook mit seinem Schiff, der „Endeavour“, auf das Riff aufschlug und notgedrungen an Land gehen musste, nannte er das ganze seiner Gefühlslage entsprechend: Kapp des Kummers!

Dennoch kam der Arme noch zu Glanz und Ruhm (siehe „Cooktown“: dort gibt es oben bei dem Leuchtturm eine Statue von ihm).

 

 

Unsere Suche nach einer Bleibe hatte sich schnell auf zwei verschiedene Camps reduziert: das eine glänzte mit der unglaublichen Distanz von 20m zum Strand, das andere war schlichtweg billiger! Wir entschieden uns aufgrund des geringeren Preises für das letztere. Das wir umsonst übernachten sollten wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht! Der Warmwasserboiler des lokalen Hotels , der auch das Camp versorgte, war ausgefallen und somit waren wir dazu berechtigt, Geld zurückzuverlangen. Wir erwarteten 2 Dollar Ersparnis – erhielten aber die vollen 32 Dollar zurück. Glück gehabt!

 

ddd

Nachmittags schauten wir uns auf einem Boardwalk (ein Brettersteg) schlenderten wir durch den Mangrovenwald, der zwischen Tourismus und Strand liegt. Für mich war es das erste Mal, diesen Typ Wald zu sehen und ich war sehr beindruckt von den vielen Verwurzelungen umliegender Bäume. Auch das Tierreich ist zahlreich vertreten: von Schmetterlingen, Fröschen, Hühnern (!!), …!

 

 

 

 

 

 

 

Der Strand von Cape Trib ansich gefiel uns nicht so gut : überlaufen, dreckig – wo war unser weißer Sandstrand geblieben? Also weiter die Suche… wir fuhren ein Stück weiter und gelangen zu dem abgelegenen Cape Kimberley.

 

 

 

 

Niemand außer uns war da! Ein ehemaliges Camp war geschlossen – weißer Sandstrand! Eine Pracht.. einfach herrlich!

Überall liegen Kokosnüsse von den zahlreichen Palmen herum.. (Achtung! Wenn einem sowas auf den Kopf fliegt, liegt man erst mal eine Weile flach!)

 

 

 

Schade nur, dass man nicht baden gehen darf! Dazu sei nur angemerkt, dass wütende Würfelquallen nicht zu unterschätzen sind während ihrer Paarungszeit! ;-)

Die bloße Berührung ihrer Tentakeln können einem das Leben kosten!

 

Dazu kommen noch Krokodile und Haie. Tzz… war ja klar das es irgendwo einen Haken geben muss bei dem Traumstrand, oder? ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Kati

 

...weitere Bilder unter: Pics -> Galerie -> Tropical North QLD

 

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