Mi
21
Okt
2009
Als der Regen eines Morgens etwas nachgelassen hatte, entschlossen wir uns dazu die nähere Umgebung zu erkundschaften...
Auf der sehr serpentinenreichen Straße mussten wir feststellen, dass in Australien leider viel zu oft an den Vertrauen schaffenden und Sicherheit gebenden Leitplanken verzichtet wird. Dafür gibt es ein banges Gefühl in der Magengegend wenn man es wagt, die steilen Klippen bergab zu sehen und dann Teile eines Autofracks erblickt. Kein schöner Anblick!
Besonders ich war dann heil froh, endlich in dem Touristenstädtchen Kuranda angekommen zu sein. Den Weg zur Butterfly Sanctuary fanden wir aufgrund der guten Ausschilderung mit Leichtigkeit.
leer
Wir betraten die kuppelartige Halle mit Staunen!
Hier wird einem die Illusion geschaffen, sich mitten im Regenwald zu befinden.
Dazu gibt es vorwiegend 5 Schmetterlingsarten – einige von der Spannweite einer Streichholzpackung, andere hingegen von einer DIN A4 Seite.
Das ist ein ganz schön buntes Treiben!
Besonders hervortun tut sich hier der für North Queensland bekannte Ulysses Butterfly – er überzeugt durch sein schillerndes Blau auf der Außenseite der Flügel.
Setzt er sich auf ein Blatt und ruht, so faltet er sich zusammen und man sieht seine andere Seite: die Tarnfarbe braun!
Im Preis mit inbegriffen war eine Tour die uns über alle Stadien von Ei, Puppe, Raupe bis hin zum Schmetterling informierte und aufzeigte.
Einige Schmetterlinge (dazu zählt auch der Ulysses) leben nur einige Tage. Warum? Er schlägt so schnell mit seinen Flügeln und verbraucht damit sehr flott sein Körperfett, sodass er nach 3 Tagen nichts mehr hat, woraus er Energie schöpfen kann. Er besitzt noch nicht mal ein Verdauungssystem!
Seine biologische Uhr tickt also sehr schnell – in seinem Leben geht es primär darum, sich zu entwickeln und zu vermehren!
Schmetterling müsste man sein ;-)
© Kati
Boah das wirkt viel toller als das Schmetterlingshaus in Schweden, wo wir waren. Ich bin neidisch :(
