"Heute kann die Welt nicht mehr untergehen, denn in Australien ist es schon morgen...!"

Mi

02

Dez

2009

Fraser Island (1)

Fraser Island – die größte Sandinsel der Welt. Angeblich wird hier einmal aller Sand der kompletten Ostküste aufgrund der Strömungen landen.

Na das kann ja was werden!

 

Wir standen dem Abenteuer mit gemischten Gefühlen gegenüber; wobei ich die negativen (Verdammt unser Auto!! Da darf ja nix kaputt gehen sonst ist unser Geld weg! Was machen wir, wenn wir stecken bleiben? Reicht das Benzin?) Einstellung eher repräsentierte als Kai die positive (Rein in die Gaudi!!)

 

Auf Fraser Island dürfen nur vierradbetriebene Autos (und das hat auch seinen Grund!).

 

Vorwiegend findet man unseren Typ Auto (Bushcamper Landcruiser) allerdings in allen nur vorstellbaren Varationen.

 

Vorherrschend ist auf jeden Fall die Automarke Toyota.

Ist eben doch ein gutes Auto!

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir uns unsere Permits geholt hatten und den Reifendruck von 43 psi auf etwa 20 hinuntergelassen hatten, konnten wir unsere Fährenfahrt beginnen.

 

 

 

 

 

 

 

Neben uns parkten an die 10 Autos, die meisten davon vollgefüllt mit etwa 10-12 Leuten, Proviant und Zelten. Hühner in einer Legebatterie haben wohl mehr Platz!

 

Da habe ich richtig den Komfort genossen, im eigenen Auto so flexibel zu sein! Außerdem dürfen wir auch überall hin auf die Insel.

 

Lustigerweise haben wir im Auto hinter uns zwei Bekannte von unserer Whitsunday-Segeltour getroffen: Thorsten und Fabian (Fidji) ;-)

Wer laut schaltet braucht nicht hupen!

 

Diese Weisheit zeigte sich in der Unbeholfenheit der meisten Autofahrer, die sich gerade eben zum ersten Mal in einem 4WD Auto befanden und dann rückwärts auf die  Fähre fahren sollten.

 

Wir hatten was zu grinsen und waren glücklich, dass wir unser Auto schon die letzten vier Monate kennengelernt hatten und besser einschätzen konnten.

 

Auf der Fähre stellten wir dann in den 4WD Modus um (1. Gangschaltung 2. Differenzial vorne an der Radnarbe). Und los ging das Abenteuer!

 

Unser Glück war, dass es den Tag vorher auf Fraser richtig stark geregnet hatte und den Sand, der bis in die Tiefe sehr trocken war, fester gemacht hatte.

 

Generell kann man im Inland immer fahren, am Strand hingegen ist es verboten, zwei Stunden sowohl vor als auch nach der Flut zu fahren.

 

 

Das ist auch sehr ratsam, weil an manchen Stellen sonst Felsen den Weg versperren oder die Flut die komplette Straße verdeckt.

 

Am Strand ist der „Highway“; hier kann man locker 80-90 km/h fahren, im Landesinneren gilt jedoch maximal 30 km/h.

 

Das ist bei den Schlaglöchern, die bis zu einem Meter tief sein könne, aber wirklich nur sehr theoretisch! Man lässt sich eher rollen, bremst und spielt die ganze Zeit viel mit der Kupplung. Trotzdem schüttelt es das Auto noch genug! ;-)

 

 

© Kati

 

...weitere Bilder unter: Pics -> Galerie -> Cairns to Sydney

 

 

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