Do
03
Dez
2009
Wer bremst, verliert!
Unser erstes Ziel war das Frack des Schiffes Mehno, dass 1935 auf seinem Weg von Japan zum Schrottplatz in einen Sturm geraten war und am Strande von Fraser wieder rausgekommen war.
Ziemlich stark verrostet und schon vom Sand verschluckt liegt es seitdem hier und wird täglich von mehreren Hundert Touristen fotografiert.
leer
Weiter ging es zum Indian Head, dem Aussichtspunkt schlechthin.
Man hat einen super Blick über die ganze Insel, das Meer und auch das Landesinnere, welches von reinen Sanddünen geprägt ist.
Uns hat es sehr überrascht, wie stark bewaldet doch Fraser ist.
Aber klar, das kommt durch die Vögel, die Samen fressen, herüberfliegen und aus dem Kot wachsen dann Bäume.
Die Nacht haben wir dann in einer ausgezeichneten „Beach Zone“ gecampt und übernachtet.
Früh gings am nächsten Morgen wieder raus zum Ocean Lake, der ganz in der Nähe von uns lag.
Wir erwischten drei Goannas beim „Sonne-auf-den-Bauch-scheinen-lassen“, die sich dann aber schnell auf die Bäume verzogen.
leer
Ellie Creek, eine Süßwasserbucht, die bei Regenfall zu einem reißenden Fluss wird, der alles mit sich ins Tal führt, war unser nächstes Ziel.
Wir durchwateten ihn von der Brücke bis er ins Meer mündete und machten anschließend ein paar Bilder mit unserem Auto, wie es die Creek durchquerte.
Das Süßwasser ist einfach wesentlich weniger schädlich als das aggressive Salzwasser.
Wir machten noch einen 4km Walk zu einem der größeren Seen (ich glaube er hieß Lake Morris), der von drei Seiten von Dünen umgeben ist und von der letzten mit Regenwald umgeben.
Jedes Jahr klaut der Sand dem See etwa 3m an Durchmesser!
Also beeilt euch wenn ihr diesen wunderschönen Anblick auch genießen wollt ;-)
An dem Tag fuhren wir noch einen Scenic Drive im Landesinneren, der uns an zwei weiteren Seen vorbeiführte.
Einer der beiden Seen war ziemlich rötlich gefärbt und der andere sah nicht schlecht aus.
© Kati