Mi
16
Dez
2009
Gleich für den ersten Nachmittag in Sydney hatten wir drei Wohnungsbesichtigungen ausgemacht...
Wir wollten nicht viel Geld für einen Campingplatz bezahlen, wenn wir für den gleichen Preis ein komfortables Zimmer mit Baden und richtiger Küche haben konnten. Außerdem wollten wir so gleich dem Problem mit der Übernachtung an Weihnachten und Silvester aus dem Weg gehen, da hier Sydney ja bekanntermaßen maßlos überfüllt ist und man nur für horrende Preise ein Zimmer bekommt.
Zur Auswahl stand ein Zimmer in Sichtweite zum berühmten Bondi Beach, ein Raum in Kogarah Bay und ein Zimmer in einem anderen Vorort Sydneys (Name ist uns leider entfallen^^).
Den Anfang machte die Möglichkeit in Bondi. Hier hatten wir erst einmal riesige Probleme ein passenden Parkplatz für unser Schiff zu finden. Alles belegt und selbst der Platz, den wir dann nach fast 20min suchen in einer Seitenstraße gefunden hatten kostete uns $6 in der Stunde. Hier merken wir also gleich dass wir mitten im Tourismus gelandet sind.
Die Wohnung an sich war sehr… sagen wir mal alternativ. Überall Snowboards, Skateboards und natürlich unzählige Surfbretter an der Wand. Dazu Poster, die die Besitzer auf der Straße gefunden hatten und die mindestens schon 30 Jahre auf dem Buckel hatten. Eigentlich alles sehr cool, allerdings sah die Wohnung auch in Sachen Sauberkeit eher alternativ aus.
Außerdem suchten die beiden eigentlich Bewohner nur Zwischenmieter für 3 Wochen, was uns zu kurz war. Der Preis von $300 pro Woche tat dann sein übriges… Also weiter zu nächsten Wohnung.
Das Zimmer in dem Stadtteil, dessen Namen wir nicht mehr wissen, war schön anzuschauen und wir hätten nur eine nette Mitbewohnerin gehabt.
Jedoch hätte die junge Frau die Wohnung erst mit uns übernommen und so trafen wir die eigentlich Mieter, die für längere Zeit nach Übersee mussten. Auch diese Pärchen war sehr nett, es kam uns aber irgendwie so vor, als ob die Vermieter und die neue Hauptmieterin sich nicht so ganz klar waren was sie wollten. Wir waren nach einigen Minuten Unterhaltung etwas verwirrt und wussten nicht was wir davon halten sollen!
Als uns dann gesagt wurde, dass wir noch heute zu- oder absagen müssen, entschieden wir uns gegen die Wohnung. Wir hofften also auf unsere letzte Besichtigung!
Hierzu fuhren wir nach Kogarah Bay, einem der südlichen Stadtteil von Sydney. Wir hatten vor der Besichtigung mit einem deutschen Pärchen telefoniert, die auch in der Wohnung wohnten, Sonja & Ralph!
Die beiden mussten aus privaten Gründen früher das Haus verlassen und suchten deshalb Nachmieter. Sie waren uns ziemlich sympathisch und zeigten uns die Wohnung. Die eigentliche Vermieterin, eine Chinesin namens Cindy, lernten wir eher nur am Rande kennen. Die Wohnung war sehr sehr sauber, vorallem verglichen mit dem Shared House ins Cairns.
Für eine Woche sollten wir in ein kleines Zimmer bis dann das größere Zimmer von Sonja & Ralph frei werden sollte. Uns gefiel es so gut, dass wir direkt zusagten und (nach kurzen Preisverhandlungen) noch am gleichen Tag einzogen!
© Kai