Mi
25
Nov
2009
Ahoi!
“Captain Lui” (sein späterer Spitzname) war Jahrgang 1945 und eingefleischter Aussie.
Dementsprechend fiel auch die Begrüßung herzhaft aus, sodass wir uns gleich recht wohl fühlten.
Mit 28 Leuten samt zweiköpfiger sollten wir nun die nächsten zwei Nächte und drei Tage verbringen.
Die erste Überraschung war unsere Unterbringung:
Das Boot, das seine beste Zeit schon lange hinter sich gehabt hatte, war aus dem Jahre 1974 und hatte in den folgenden Jahren auch einige Preise beim bekannten Sydney-Hobart rennen abgesahnt.
Das war aber wie gesagt schon lange vorbei...
Heute gibt es sehr enge, kaputte Kabinen mit zwei bzw. drei Hochstockbetten.
Wo Kai und ich schliefen war allerdings der Knüller: mitten im Gang unter der Hochsteigluke, 4 Doppelbett-hochstockbetten. 8 Leute auf kleinstem Raum mitten im Durchgangsverkehr!!
Argh!!
Naja.. aber es war ja nur für zwei Nächte.
Auf dem Boot war eine lustige Zusammenstellung der Leute: viiielen Deutsche, Schweden, Dänen und Engländer.
Wir hatten viel Spaß zusammen, vor allem aber auch mit unserem Freund „Guun“, dem Tetrapackwein ;-)
Am ersten Abend fuhren wie zu einem Resort auf der South Molle Island und machten einen Walk hoch zu einem Aussichtspunkt, um den Sonnenuntergang genießen zu können. Danach gabs Abendessen und lustige Spiele mit tollen Preisen. Es hieß unser Boot gegen die „(Gay) Pride of Airlie“.
Kai und ich waren gut gelaunt also machten wir bei einem Spiel mit und gewannen auch prompt den ersten Preis! Es ging wie folgt: bei dem Befehl Knight (Ritter) musste ich auf seine Arme springen, bei Viking (Wickinger) legte er sich flach auf den Boden und ich auf ihn drauf und beim letzten Befehl sprang ich auf seinen Rücken. Man musste im Pärchen antreten und der langsamte wurde rausgeschmissen. Von Runde zu Runde ging es natürlich immer schneller – aber wir haben uns durchgesetzt! Mein Knie war danach zwar blauviolett weil ich mich im Eifer des Gefechts ganz schön auf den Boden geschmissen hatte – aber wir hatten nur den Preis im Auge: vier Tage und drei Nächte kostenlos übernachten im Resort und ein Jug Bier! Jippieh!
Dann ging es wieder mit dem Schlauchboot zum großen Boot das irgendwo weiter draußen geankert hatte. Wider unserer Erwartungen ist keiner ins Wasser gefallen! ;-)
Am darauffolgenden Morgen besuchten wir einige Inselgruppen und gingen schnorcheln.
Das Essen auf dem Boot war ok, leider nicht so gut wie auf dem Tauchboot aber unsere Köchin Julie dort konnte Ash hier nicht ersetzen.
Trotzdem hatten wir viel Spaß zusammen!
Den Abend verbrachten wir eher ruhiger diesmal, nachdem es Kai in der vorigen Nacht dann doch nicht so gut ging (ihm fehlt das „Handballtraining“) ;-)
Der Morgen vom letzten Tag war dann mit der Besichtigung von Whitehaven, dem Touri-Hot-Spot schlechthin, verplant.
Auch hier gabs einen Lookout zu dem wir ein paar Kilometer laufen mussten. Aber die Aussicht war himmlisch!
leer
Strahlend türkisblaues Wasser und der weißeste Sandstrand, den man sich nur vorstellen kann!
Der Sand ist hier so fein, dass man bei seiner Kamera aufpassen muss, dass dieser nicht hineingerät und sie zerstört. Auch kann man angeblich seinen Ring aufpolieren, indem man ihn im Sand rubbelt!
Es waren zwar viele Touristen da, aber da sich der Strand riesig weit ausdehnt, gibt es für jeden noch ein Plätzchen. Schaut euch einfach die Bilder an =)
Beautiful! Absolutely Amazing!
Dann gings auch leider schon wieder auf die Rückfahrt und eigentlich jeder hatte genug Sonne abbekommen (die meisten leider zu viel, was in roter Haut und Schmerzen resultierte!).
Abends trafen wir uns nochmal mit der Crew gemeinsam.
Wir zelebrierten ein Abschiedsabendessen und machten danach die Stadt unsicher!
Ein toller Abschluss ;-)
© Kati