So
17
Jan
2010
Sydneys Opera sollte man auf seiner Reise wirklich auch mal von innen gesehen haben. Aber für die „Essential Tour“ durch die Dachkonstruktion 30 Dollar zahlen? Da könnte man ja doch gleich in eine Vorstellung gehen.
So kam es, dass wir uns eines Abends zur Vorstellung der „Tom Tom Crew“ im kleinen Konzertsaal des Opera Houses wiederfanden.
Die Crew bestand aus einem DJ, Artisten, einem Beatboxer und einem Moderator, der sein Talent auch am Schlagzeug und in Percussion zeigte.
Wie passt das zusammen? Die Medien zumindest klassifizierte dieses Entertainment-Highlight als „HipHop-Zirkus“.
Uns persönlich hat die Show einfach nur vom Hocker gehauen!
Der Beatboxer hatte eine unglaubliche Bühnenpräsenz - sein Talent und Kreativität hatte das Publikum sofort in den Bann gezogen. Mehrstimmige Songs, Geräusche und Beats, alles vereint in einem Medley aus Kultliedern und Eigenkreationen.
Mit einem speziellen Gerät konnte er sich je 4 Takte selbst aufnehmen und dann alles übereinander legen. So entstand nur durch seine Stimme eine komplette Band mit Schlagzeug, Trompete etc. und Sängern! Manchmal immitierte er auch die Scratch-Geräusche des DJs, sodass man sich als Zuschauer nie wirklich sicher war, ob die Musik vom DJ oder vom Beatboxer kam. Irre!
Auch der Moderator überzeugte mit seiner Kombination aus japanischer Kampfkunst und Trommelkünsten.
Für einen selbstgeschriebenen Song packte er dann eine elektronische Harfe von 1981, das „OmniChord“, aus. Er stimmte auf dessen Ehren ein Lied an, bei dem das ganze Publikum mit angeregt wurde, einzustimmen.
Zwischen den Strophen sprangen dann sehr zur Freude der weiblichen Fans ein halbnackter Artist über die Bühne.
Leider ging die Stunde viel zu schnell vorbei, wir nahmen uns noch ein paar Minuten um das Opera House zu bewundern, und dann war es schließlich Zeit wieder nach Hause zu fahren.
(Alle Bilder sind von der offiziellen Webseite "geklaut",
keine eigene Kamera dabei ;-) )
© Kati